Aktuelles

27.September 2017
Liebe Besucher unserer Homepage, es ist soweit:

!!!Ab heute könnt Ihr dierkt an der Gründung der Garten-Partei Sachsen teinehmen !!!


Besucht uns unter:
 
wir freuen uns auf Euch!


Liebe Gartenfreunde, 

am 25.10.2017 findet unser 3. Infoabend statt (siehe Termine).
Wir freuen uns sehr darüber, denn an diesem Tag begrüßen wir unter anderem die Gartenfreunde aus Markkleeberg sowie die Gartenfreunde aus Schkeuditz.
Wir werden gemeinsam über die aktuelle Lage sprechen und Erfahrungen austauschen.
                                                     
 Die Gründung der Gartenpartei
 
                                                              "Wir geben die Richtung an"
                                                                     ist in vollem Gange.
 
Wir danken an dieser Stelle schon einmal all denjenigen, die bereits jetzt schon ein großes Interesse an dieser Partei (in Gründung) zeigen.
 
Die Garten-Partei Sachsen i.G.  möchte wirtschaftliche, soziale und ökologische Komponenten sinnvoll verbinden.
Die Garten-Partei Sachsen i.G. erarbeitet zurzeit ein Programm welches die Grundsätze und Hauptziele festlegt. 
Da wir viele unterschiedliche berufserfahrene Mitglieder sowie lebenserfahrene Mitglieder in unserem Team haben, können wir in die unterschiedlichsten  Punkte sowie "Brennpunktthemen" ein zielstrebiges Augenmerk setzen sowie
ein sicheres Auftreten wahrnehmen.
In erster Linie wollen wir den Erhalt  der Kleingärten gewährleisten, sowie den Mangel der Vorstände in einigen Vereinen durch effektive Motivation stärken und nicht den Weg wie es der Stadtverband erwähnte:
Quelle: http://www.stadtverband-leipzig.de/dr-roessger-antwortet/394-was-geschieht-mit-einem-kleingaertnerverein-kgv-ohne-vorstand.html
Dr. Rößger antwortet  LGF 07/2011: Was geschieht mit einem Kleingärtnerverein ohne Vorstand
Würde nach realistischer Einschätzung der aktuellen Sachlage die sofortige Einberufung einer weiteren (außerordentlichen) Mitgliederversammlung erwartungsgemäß zu keinem anderem Ergebnis hinsichtlich der Besetzung der Vorstandsämter führen, stellt sich mit aller Konsequenz die Frage nach der Selbstauflösung des KGV nach § 41 BGB oder der unverzüglichen (!) Beantragung der Notbestellung eines Vorstandes beim Amtsgericht (Vereinsregister). 
 Nach dem Willen des Gesetzgebers muss für einen derartigen Antrag ein dringender Fall vorliegen (§ 29 BGB).  Er liegt dann vor, wenn nach gründlicher Prüfung der Inhalte der Vereinssatzung eindeutig ist, dass der Verein keinen gesetzlichen Vertreter mehr hat und demzufolge nach außen nicht mehr vertreten ist bzw. vertreten werden kann. Hierbei sollte nicht übersehen werden, dass die Tätigkeit des Notvorstandes nur vorübergehenden Charakter trägt und die Kosten für sein Tätigwerden und für andere notwendige rechtlichen Aktivitäten die letztlich zur Auflösung/Liquidation des KGV führen, von den Mitgliedern des KGV selbst zu tragen sind. Kommt es auch in der Amtszeit des Notvorstandes zu keiner Neuwahl eines Vorstandes, dann  werden die Maßnahmen zur Auflösung/Liquidation des Vereins und die Abwicklung seines Vermögens eingeleitet. Werden durch den SLK und seine Mitgliedervereine keine Lösungen zum Fortbestand der KGA und zur Weiterführung der Kleingartenpachtverhältnisse gefunden, muss der Pächter damit rechen, dass er aufgefordert wird, die Pachtsache entschädigungslos (!) und auf eigene Kosten (!) von seinem Eigentum an Baulichkeiten, Anlagen, Anpflanzungen, Inventar u.ä zu befreien und den Grund und Boden in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen.
 
gehen.
Wir finden:
Das sind knallharte Worte und so geht man nicht mit den Vereinen um!
 
Jeder einzelne Verein soll mit einen engagierten  und motivierten Vorstand der sich für seine Mitglieder einsetzt
ein Aushängeschild für:
Erholung
Familienfreundlichkeit
Eine bessere Lebensqualität in den Städten
Mehr Grün statt mehr Beton
Biotop- und Artenschutz
Ausgleich f. Kinder und Jugendliche durch geeignete Spielplätze
Rückzugsmöglichkeit
usw. sein.
 
Wir stärken die Vorstände sowie die Vereine durch effektive Hilfemaßnahmen und nicht durch derartige Vorgehensweisen.
                                                                                                                                  s.j.

 

 

Informationsveranstaltung vom 2. September 2017

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kleingartenvereins „Am Krummen Graben“e.V. und der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“. 

Der Gartenfreund Thomas Peinke vom Vorstand des  Kleingartenvereins „Am Krummen Graben“ e.V. eröffnet als Versammlungsleiter die Informationsveranstaltung. Er begrüßt die erschienen Gartenfreundinnen, Gartenfreunde und die interessierten Mitbürger. Ganz besonders werden die Freunde der Magdeburger Gartenpartei begrüßt, welche zu dritt extra für die Veranstaltung angereist waren. 
Er erläutert den Grund für die Veranstaltung, die geplante Änderung der Satzung der Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK)  welche auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des SLK am 7. September 2017 von den Vertretern der Mitgliedsvereine des SLK beschlossen werden soll. 
Der Vorstand des SLK wurde zur Infoveranstaltung eingeladen um ihn zur Stellungnahme und Auskunft über die Hintergründe der Satzungsänderung zu  bitten.
Der SLK hat die Einladung jedoch bedauerlicher Weise abgelehnt mit der Begründung eines Beschlusses des erweiterten Vorstandes des SLK vom 29.08.2017.

 (Anmerkung der Redaktion: Wir werden darüber noch genauer berichten.)



Als nächstes spricht die Gartenfreundin Saskia Jagemann  vom Kleingartenverein „Gartenfreunde Süd West“ e.V. und Mitgründerin der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“ .

                                       Und hier einige Inhalte aus dem Redebeitrag
                                        - Informationsveranstaltung v. 02.09.2017-
                                                        von  Saskia Jagemann
 
                                              ... Unsere Gärten sind in Gefahr.
                                                 Leipzig boomt!
So kann  man es aus vielen Beiträgen herauslesen. Aber wo es boomt, schlafen Investoren nicht. Sie sind sehr wachsam.
Gerade der Ankauf von Kleingartenanlagen wird günstig zum Grünflächenpreis von Investoren erworben und dann zum Baulandpreis verkauft.
So haben es bereits viele Vereine (in anderen Städten) erfahren müssen.
Oft leiden die Kleingärtner an dem Verlust ihrer Parzelle. 
 
... Wie schön es im Garten bei einem Grillabend doch sein kann, oder das Ernten von eigenem Gemüse und Obst-Anbau,
 
oder den Kindern beim Spielen zuzuschauen,  usw. usw.
Ach im übrigem der Stadtverband Leipzig sieht  dies nicht so, denn die Kinder sollen auf die Spielplätze und das Grillen gehört nicht zum Kleingarten, aber liebe Gartenfreunde der Wlan-Anschluss in der Laube, das ist ab sofort nötig, so der Stadtverband.
 
Nachzulesen in den Quellen:
"Leipziger Volkszeitung v.  09. Juni 2017"  sowie „Leipziger Gartenfreund Juli 2017"
... Am 25.07.2017 haben alle Vorstände der eingetragenen Kleingartenvereine hier in Leipzig eine Einladung zur außerordentliche Mitgliederversammlung am 07.09.2017 durch den Stadtverband der Kleingärtner erhalten.
In dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde angewiesen, dass nur ein Vorstandsmitglied teil nehmen darf.
Dies stellt bereits jetzt schon für viele Vereine ein großes Problem dar, denn in deren Satzung steht, dass jeweils zwei Vorstandsmitglieder den Verein gemeinsam vertreten müssen. Aber dies nur mal am Rande
 
...Es sollen nun am 07.09.2017 heimlich, still und leise die Änderungen durch die Vorstände beschlossen werden.
 
Sie werden sich jetzt fragen,
 
warum den heimlich, still und leise?
 
Ich erkläre es Ihnen:
 
Die einzelnen Vorstände der 207 Vereine v. Leipzig  müssen Ihre Mitglieder im Vorfeld über derartige Änderungen der Satzung informieren sowie die Interessen der Mitglieder beachten.
 
Mit der Entscheidung von den Mitgliedern kann nun der Vorstand an dieser geplanten außerordentlichen Versammlung teilnehmen und stimmt unter Berücksichtigung der Mitgliederentscheidung nun die einzelnen Punkte dieser Satzung ab.
 
 
Liebe Gartenfreunde, ich bin mir sicher, dies ist so nicht erfolgt.
Unser Gartenfreund Holger wird Ihnen gleich alle Details der Änderung näher bringen...
 
 
Ich appelliere nun an die 207 Vorstände
 
der Kleingartenvereine in Leipzig:
Entscheidet am 07.09.2017 mit Eurem kleingärtnerischem Herz, mit Verantwortung und denkt dabei immer an Eure Mitglieder sowie die es in Zukunft werden wollen,
denn:
Kein Stadtverband gibt wichtige Informationen in dieser Form weiter
 
Kein Stadtverband informiert die Kleingärtner über genaue Zukunftsaussichten
Kein Stadtverband stellt sich mühevoll gegen mögliche Bauvorhaben
Kein Stadtverband äußert sich über diese Politikentwicklung
Deshalb, liebe Gartenfreunde haben wir die Gärtnervereinigung "wir bleiben" ins Leben gerufen!
 
...Vielen Dank.

 
Als nächstes spricht Gartenfreund Holger Gruner Vorsitzender des Kleingartenvereins „Am Krummen Graben“ e.V. und Mitgründer der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“.


Er trägt zunächst die Ergebnisse vorangegangener Treffen der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“ und die Meinungen aus dem eigenen Verein vor, welche auf dieser Website bereits veröffentlicht und auch in eMails verschickt wurden.
 
Am 07.09.2017 findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung durch den Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. statt.
Dazu wurden alle Vereine von Leipzig eingeladen.
Jedoch wurde angewiesen, dass nur ein Vorstandsmitglied pro Verein erscheinen darf, bzw. entsprechend des Schlüssels des Verbandes.
Dies widerspricht allerdings den meisten Satzungen der Vereine, da es nicht üblich ist, dass nur ein Vorstandsmitglied den Verein vertritt.
In dieser außerordentlichen Versammlung werden den Delegierten der Vereine Punkte zur Satzungsänderung zur Abstimmung vorgelegt, die wir zum Schutz unserer Kleingartenanlagen nicht hinnehmen können und dürfen!!!
Die Gründe möchten wir Ihnen hier nennen:
 
Im Punkt 1.2. soll der Satz gestrichen werden:
Auszug aus dem Entwurf vom SLK:
 
1.2. "Der Stadtverband ist Rechtsnachfolger der Fachrichtung Kleingärten des VKSK Stadtverbandes Leipzig"
 
Wir sagen:
 
Die Folgen der Streichung sind juristisch nicht überschaubar.
 
Vor dem 3.Oktober 1990 bestanden komplett alle Pachtverträge aus dem VKSK.
 
Noch heute werden viele dieser Verträge im Bestand als gültig geführt.
 
Die Gültigkeit wird begründet durch den §20a Nr.4 BkleinG, kommentiert in [1} Rn. 17 ff. Die Streichung des Satzes wird abgelehnt, da es zu rechtlichen Unsicherheiten führen kann und andererseits dieser Satz keinem schadet.
 
Im Punkt 2.3. soll der Stadtverband auch Eigentümer von Grund und Boden werden.
Auszug aus dem Entwurf vom SLK:
 
"Diese Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:
 
- die Eigenschaft des Stadtverbandes, Pächter bzw. Zwischenpächter und-verpächter von Kleingartenflächen und erforderlichenfalls auch Verwalter oder Eigentümer von Kleingartenflächen bzw. Kleingartenanlagen zu sein, ... "
 
"Den Kauf von kleingärtnerisch genutzten Grundstücken, auf denen sich Kleingartenanlagen befinden, die Verlegung und den Anschluss von Versorgungsleitungen und Medien auf Gemeinschaftsflächen von Kleingartenanlagen und den Ausbau der Infrastruktur.
 
Wir fragen:
Wieso Eigentümer werden?
Das widerspricht dem Begriff „Kleingarten“ nach § 1 BkleinG, war 27 Jahre lang kein Thema, warum jetzt?
Und wer soll das bezahlen?
Etwa die Mitgliedsvereine über Beitragserhöhungen oder Umlagen? Sollen die Mitglieder der Vereine am Ende den Erwerb der Grundstücke für den Stadtverband bezahlen?
Wenn dieser Punkt in der Satzung Realität wird, ist die nächste Beitragserhöhung und unabsehbare Umlagen vorprogrammiert, Umlagen, die keiner bezahlen will und kann.
 
!!! Das widerspricht dem Punkt 2.2. der Satzung des Stadtverbandes:
Auszug aus dem Entwurf vom SLK:
 
"2.2. Der Stadtverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung."
 
Wir sagen:
Der Eigentumserwerb durch den SLK kann grundsätzlich nur abgelehnt werden.
Auszug aus dem Entwurf vom SLK:
 
" 2.4. Der Stadtverband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke."
 
Wir sagen:
Eigentumserwerb ist nicht selbstlos, sondern stellt eine Gewinnerzielungsabsicht dar!
 
Im Punkt 2.6. der Satzung steht:
Auszug aus dem Entwurf vom SLK:
 
2.6. " Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Stadtverbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden."
 
Im Punkt 7.7. soll nun neu aufgenommen werden:
Auszug aus dem Entwurf vom SLK:
 
7.7. " Für den erweiterten Vorstand, die Schlichtergruppe und den weiteren Arbeitsgruppen des Stadtverbandes gilt eine Kosten-und Honorarordnung, welche durch den erweiterten Vorstand beschlossen wird."
 
Wir fragen:
Wie verträgt sich Ehrenamt und Honorar?
Für ehrenamtliche Vorstandstätigkeiten sind Aufwandsentschädigungen und in dem Sinne auch Aufwandspauschalen möglich, im Rahmen der Abgabenordnung.
Aber Honorare ?
Und wer soll die bezahlen?
Etwa die Mitgliedsvereine über Beitragserhöhungen oder Umlagen? Es ging bisher auch ohne!
 
Es ist uns wichtig, dass die jetzigen geführten Kleingartenvereine in Leipzig bestehen bleiben. Jedoch mit dieser Änderung der Satzung, werden wir den Verlust einiger Kleingartenanlagen bald spüren.
Das müssen wir verhindern!!!

Desweiteren erwähnt und kommentiert  der Gartenfreund Holger Gruner Informationen aus verschiedenen Quellen, welche hier aus seinem Redemanuskript wiedergegeben werden:

LVZ 03.04.2012 Seite 04 Sachsen will Kleingärten loswerden
 
"Es geht nicht um den Erlös, sondern um eine Reduzierung des Verwaltungsaufwands", sagt Sprecher Stephan Gößl vom sächsischen Finanzministerium.
300 ha  in 130 Anlagen
3.000.000 m²
Um die Zuständigkeit loszuwerden, hat das mit dem Verkauf beauftragte Staatliche Immobilien und Baumanagement (SIB) als Kaufpreis das
15-Fache
der jährlichen Pacht festgelegt.
 
Für uns in Leipzig wären das             1,90 € /m²
 
Frank Müller, Vizepräsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner:
                        „…ein Erwerb ist aus dem Vereinsvermögen nicht zu stemmen."
 
Es geht dabei um eine Summe von 5.719.500 € landesweit (Leipziger Pachtzins angenommen)
 
54 ha  in Leipzig
540.000 m²
1.025.510 €
 
"Grundsätzlich geht es bei diesen Überlegungen um eine Komplettierung der schon in kommunaler Hand befindlichen Anlagen", sagt Leiterin Inge Kunath vom Amt für Stadtgrün und Gewässer. 

"Wir werden als Käufer nicht in Erscheinung treten", stellt Robby Müller, Vorsitzender des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner, klar.
 
Der Chef des Dresdner Kleingartenbeirats und CDU-Stadtrat, Dietmar Haßler, der sich für die kommunale Übernahme stark macht, hat zudem einen Finanzierungsvorschlag. "Das Geld soll aus dem Bereich des Liegenschaftsamtes kommen." 
 
 
Leipzig
 
 
Herr Robby Müller bittet darum, über die Möglichkeit des Ankaufes von Kleingartenflächen durch die Stadt Leipzig und die Bereitstellung der dazu benötigten Haushaltsmittel im Kleingartenbeirat zu beraten.
Er weist darauf hin, dass in den Konzeptionen zu den vier Kleingartenparks dies als Ziel festgelegt wurde.
Innerhalb der Verwaltung wird geprüft, ob entsprechende Haushaltsmittel in anderen Ämtern als dem Amt für Stadtgrün und Gewässer zur Verfügung stehen.
Eine Prioritätenliste ist als erste Diskussionsgrundlage durch den Stadtverband und das ASG bis zur nächsten Kleingartenbeiratssitzung vorzulegen.
 
 
Herr Dittmar weist darauf hin, dass eine Prioritätenliste auch mit den nötigen finanziellen Mitteln für einen Flächenankauf im Haushalt der Stadt Leipzig untersetzt werden muss. Dies ist derzeit nicht gegeben.
 
F E S T L E G U N G S P R O T O K O L L
Sitzung des Kleingartenbeirates
Sitzungstermin: Donnerstag, 18.02.2016, 16:00 Uhr
 
8. Ankauf von Kleingartenflächen durch die Stadt Leipzig
Der Stadtverband hat eine Liste aller derzeit zum Verkauf gebotenen Kleingartenflächen vorgelegt.
Diese liegt dem Protokoll bei.
Das Amt für Stadtgrün und Gewässer informiert darüber, dass der Ankauf von Kleingartenflächen durch die Stadt Leipzig entsprechend den Entwicklungszielen der Kleingartenkonzeption erfolgt, die durch Herrn Dittmar in einem Vortrag am 18.02.2016 nochmals vorgestellt wurden. Prioritäten liegen:
- bei Kleingartenanlagen in stark verdichteten Quartieren mit einem Defizit an öffentlichem
Grün
- bei Kleingartenanlagen, die sich in Kleingartenparks befinden
- bei Teilen von Kleingartenanlagen, die sich im Gewässerrandstreifen oder im Retentionsraum der Gewässer befinden
 
Es wurde nochmals darauf hingewiesen, dass im Haushalt des ASG keine Gelder zum Ankauf von Kleingartenflächen enthalten sind.
 
Aber woher nun das Geld nehmen?
Der Stadtverband lebt nur von unseren Beiträgen!
 
Die Lösung soll nun sein,
Beitragserhöhungen und Umlagen.
 
Also der kleine Mann, der Kleingärtner soll dafür gemolken werden!
 
Er soll dafür zahlen, dass ein e.V. , also eine eigenständige juristische Person Land kauft, von dem der, welcher bezahlt hat, nichts hat. Das Land befindet sich ja dann im Besitz des e.V.
 
Wo bleibt der Grundsatz der „Gemeinnützigkeit“ ?
Das ist pure Gewinnerziehlungsabsicht !
 
Es geht noch weiter:
          Seit Jahren sind  Bemühungen im Gange den Vereinen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, oder den Status der kleingärtnerischen Nutzung zu untergraben, mit dem Ziel das BkleinG auszuhebeln.
 
Denn Kleingärten sind für die Eigentümer vorgehaltenes Bauland.
 
Und Bauland lässt sich hervorragend gewinnbringend verscherbeln!
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Ein Hinweis noch an den Freistatt Sachen:
 
GG Art. 14  Eigentum verpflichtet.
 
Ihr habt eine Sozialpflichtigkeit!
 
 
 



Es geht weiter mit dem Vorsitzenden der Magdeburger Gartenpartei Roland Zander, er spricht aus der Erfahrung der Magdeburger und anderer ähnlicher Vereinigungen bundesweit, wie Hamburg, Rostock, Schwerin, Halle u.s.w.



Gartenfreund Thomas Peinke bedankt sich bei Roland Zander und seinen Parteifreunden aus Magdeburg und wünscht ihnen im Namen der Veranstalter viel Glück und Erfolg bei der Bundestagswahl mit einem „Glücksklee“ 

Zufriedenheit in allen Gesichtern !

Wir sind auf dem richtigen Weg !

 
 
 
 


Motiviert durch die Freunde der Magdeburger Gartenpartei haben wir uns entschlossen ebenfalls eine Partei zu gründen.
 


Wir sind bereit für die Infoveranstaltung am 2.September 2017

 

und freuen uns auf die Gäste von der Magdeburger Gartenpartei !



 
 
 
 
 
 
 

                                                                                               
Die Tshirts können zum Einkaufspreis von 16,90 € erworben und zum nächsten Termin abgeholt werden .
Vorbestellung ist per eMail erfordelich!


Resümee aus dem ersten Treffens der

Gärtnervereinigung „Wir bleiben“

Am Mittwoch den 31.05.2017 fand die erste Zusammenkunft der Gartenfreunde der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“ statt.

Erschienen waren nicht nur einzelne Gärtner, sondern auch Vorstände von Vereinen.
Eröffnet wurde das Treffen mit einem anschaulichen Vortrag über die aktuelle Situation bezüglich der Kleingärten und zwar nicht nur in Leipzig, sondern bundesweit. Dabei wurden an zahlreichen Beispielen die Machenschaften von Grundstückseigentümern dargestellt, wie aus Grund und Boden auf dem sich Kleingärten befinden gewinnbringend Bauland geschaffen wird und das Verhalten der Kleingartenverbände dazu.
Ähnliche Beispiele findet Ihr hier auf unserer Homepage unter <Presse & Medien> und unter <Wege & Erfolge>. Zu dem Thema gibt es unzählige Beispiel die man gar nicht alle erwähnen kann. Einige Beispiele wurden auch in Papierform ausgelegt und dankend angenommen.
An den Vortrag schloss sich eine offen Diskussion an wo verschieden Ansichten der Teilnehmer zur Sprache kamen. Den meisten Teilnehmern war schon unterschwellig klar worum es ging. Das war ja offensichtlich auch der Grund weshalb sie zu dem Treffen erschienen sind.
Es sind viele Fragen aufgekommen die wir bearbeiten und beantworten wollen. Auf dieser unserer Homepage werden in Kürze dazu auch Beiträge eingestellt.
Eines ist aber klar geworden:
Alleine geht nichts!
Wir müssen uns zusammenschließen, Informationen, Erfahrungen und Meinungen einholen und gemeinsam etwas daraus machen. Dazu ist es notwendig so viele wie mögliche Gartenfreunde anzusprechen und ins Boot zu holen. Die Einstellung „Was geht mich des anderen Leid an“ hilft hier am Ende keinen. Es kann tatsächlich jeden treffen!
 
Eure Gärtnervereinigung „Wir bleiben“
 h.g.
Ps: neuer Termin für eine weitere Zusammenkunft ist der 9.8.17
            (siehe <Termine> auf dieser Homepage)
 
 

 
             Ein paar Worte aus der Rede vom 31.05.2017
__________________________________________________________
 
 
 
 
 
"Die Auflösung der Kleingartenvereine ist ein bundesweites Problem"
Durch unsere Recherche haben wir erkannt, dass ist eine Masche auf Bundesebene.
Beispiel:
Die Stadt verkauft Land an Investoren. Diese bebauen das Land mit hochwertigen Immobilien und schöpfen dabei Gewinne in zigfacher Millionenhöhe, siehe:
 
 
 
 
Vereinswebsite: www.kleingaertner-oeynhausen.de
 
 
 
 
"Kauf zu Grünflächenpreis, Verkauf zu Baulandpreis."
 
 
Gemeinsam müssen wir jede Parzelle ob von Jung oder von Alt schützen:
Für unsere Kinder
Für unsere Gesundheit
Für unsere Zufriedenheit
Für unser Leben
 
 
Geben wir unserer kleinen Oase den Schutz, den sie jetzt braucht.
Lassen Sie uns gemeinsam unsere Parzellen schützen.
Stellen wir uns gemeinsam vor eine neue Aufgabe.
Machen wir uns stark für den Erhalt der Kleingärtner.
 
 
 
 
 
Unter dem Motto:  "WIR BLEIBEN" haben wir die Gärtnervereinigung gegründet.
 
 
Wir möchten Ihnen folgendes nahelegen:
 
 
 
 
Wenn ein Gartenverein der bereits verkauft werden soll(das erfährt der Pächter natürlich nicht, nur mit dem Kündigungsschreiben) , sich wehrt erreicht dieser NICHTS.
 
 
 
 
Wenn aber (und deswegen sind wir hier) sich mehrere Vereine zusammenschließen,
 
 
 
 
KÖNNEN WIR ETWAS BEWIRKEN.
 
 
 
Wir hoffen, wir konnten Ihnen alle einen tieferen Einblick geben,
denn:
Kein Stadtverband stellt sich dieser Herausforderung
Kein Stadtverband stellt sich mühevoll gegen mögliche Bauvorhaben
Kein Stadtverband äußert sich über diese Politikentwicklung
Kein Stadtverband  trägt dazu bei.
Außer den Betroffenen mitzuteilen, wir setzen uns für Euch ein.
Die Betonung liegt bei "den Betroffenen mitzuteilen: wir setzen uns für Euch ein."
 
 
 
Hinweis:
Es gibt Vorstände die halten die Informationen  von unserer Gartenvereinigung
"Wir bleiben" ihren Gartenfreunden noch immer zurück.
Wir möchten darauf hinweisen, dass dies nicht fair ist.
Jeder hat das Recht, sich seine Meinung selbst zu bilden.
Darüber entscheidet schließlich nicht der Vorstand!
 s.j.

zurueck