Aktuelles

Liebe Freunde unserer Homepage, die Gärtnervereinigung "Wir bleiben" wächst zusehend. Deshalb ziehen wir um 

                      wirbleiben.org





Ein Einzelfall ?
Ein kleiner Gartenverein im Süd-Westen der Stadt Leipzig.
Am Rande der Stadt, eingeschlossen von einem Land - und Vogelschutzgebiet angrenzend an ein künftiges Naturschutzgebiet.
Gegründet wurde der heutige Kleingartenverein im Jahre 1905 als Grabeland. So wurde die Anlage in den 1950iger Jahren zur Sparte des VKSK und ist seit dem 21.06.1990 ein eingetragener Verein beim Amtsgericht Leipzig. Der Verein besitzt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit und die Pächter betreiben nicht gewerbsmäßigen Obst-und Gemüseanbau, lieben Blumen, der eine oder andere hat einen kleinen Gartenteich und was besonders bei späteren Begehungen auffiel: In jedem Garten gibt es zahlreiche Kompostanlagen. Die Kleingärtner nutzen ihre Parzellen natürlich auch zur Erholung. Kurz und Gut ein idealer Kleingartenverein.
 
                      Foto: Th. Peinke


Foto: H.Gruner
Das ging auch viele Jahre ohne Beanstandungen von Verband oder Kommune.
Bis zum Jahre 2014, da war auf einmal nichts mehr in Ordnung im Verein. Es fing an mit Begehungen durch den SLK und das ASG, gleich zweimal in einem Jahr.  Das war schon etwas merkwürdig. Es ging dann auch weiter so, mit den Begehungen. Eine besonders gründliche Überprüfung der Gemeinnützigkeit des Vereins durch die Anerkennungsbehörde der Gemeinnützigkeit, mit Buchprüfung vor Ort über
sechs Jahre rückwärts, verlief für den Verein positiv und die Gemeinnützigkeit wurde erneut bestätigt.
Im März 2015 wurde dann vom Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig (ASG) festgestellt, dass im Verein keine kleingärtnerische Nutzung stattfindet.
Für den Vorstand des Vereins ein völlig überraschende Situation. Was ging hier vor, was ist im „Busch“?
Also hat der Vorstand eine Bestandsaufnahme, mittels eines Fragebogens,  in  jeder einzelnen Parzelle des Vereins durchgeführt und daraus für jede Parzelle ein Protokoll  erstellt.  Daraus ergab sich ein kleingärtnerisch genutzter Flächenanteil von 52,29% bezogen auf die Gesamtparzellenfläche des Vereins. Das Ergebnis wurde dem ASG  im Januar 2016 mit geteilt. Dennoch erhielt der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK) im März 2016 eine Abmahnung wegen der angeblichen Verhältnisse in seinem Mitgliedsverein, bezüglich vertragswidriger Nutzung der Pachtsache. Die vom Verein vorgelegten Fakten zählten dabei offensichtlich nicht.
Der SLK führte im Mai 2016 erneut eine Begehung des Vereins durch. Auf Verlangen des Vorstands des Vereins wurde die Begehung unter Verwendung der, für jede Parzelle angefertigte Protokolle, durchgeführt. Der Vorsitzende des SLK hat dabei mit dem Vorsitzenden des Vereins jede einzelne Parzelle in Augenschein genommen und die Protokolle wurden teilweise  mit Bemerkungen, Ergänzungen oder Streichungen versehen und von beiden Seiten Unterschrieben.
Am prozentualen Ergebnis bezüglich der Nutzflächen gab es nur sehr geringe Veränderungen. Das hätte eigentlich zeigen sollen, dass die Abmahnung des SLK durch das ASG nicht gerechtfertigt war.
 
Doch weit gefehlt, der SLK hat dennoch die Abmahnung  vom ASG an den Verein im Juli 2016 weiter gereicht !
Was sollte das denn bitte ?
Spätestens hier wurde dem Verein klar, worum es wirklich geht. Der Status „Kleingarten“ sollte aufgehoben werden und aus Kleingärten sollten Erholungsgärten werden. Dieser Fakt wurde vom geschäftsführenden Vorsitzenden des SLK Herrn R. Müller im  Oktober des Jahres 2017 dem Vorstand des KGV zufällig in einem Gespräch bestätigt.  Das passt auch deutlich zu dem Umstand, dass das Plankennzeichen „Dauerkleingärten“ aus dem Flächennutzungsplan der Stadt verschwunden ist. (wir berichteten bereits darüber) 
Die Folge bei Umwandlung in „Erholungsgärten“: freie Pachtzinsgestaltung durch den Eigentümer und Erleichterung der Kündigungen durch den Verpächter.
Also offensichtlich doch:
Kleingartenanlagen sind zurückgehaltenes Bauland !
Im Mai führte der SLK eine erneute Begehung der KGA durch, unter der Begründung: Kontrolle nach der Abmahnung!
Sehr geehrter Leser dieses Artikels. Glauben Sie nun, dass der Kleingartenverband auch ein entsprechendes Protokoll über die nun schon 6. Begehung der KGA durch den SLK bekommen hat?
Immerhin wäre das für die weitere Arbeit des Vorstandes der KGA sehr von Nutzen gewesen.
Weit gefehlt! Bis zum heutigen Tag fehlt jegliche Stellungnahme des SLK zu der Begehung im Mai.
 
Da kann man mal sehen wie ernst die Problematik von Seiten des SLK genommen wird! Soweit zur satzungsmäßigen Pflicht des Stadtverbandes seine Mitglieder zu unterstützen und zu fördern!     
 
Aber wie ist das möglich?
Ganz einfach, es liegt am Organisationssystem der Verbandsstrukturen!
Da gibt es eines Teils die Pachtkette. Der Stadtverband (SLK) ist Vertragspartner des Eigentümers über den Generalpachtvertrag.
Anderer seits ist der Verband Vertragspartner mit dem Verein.
Der Verband hat also zwei Interessen zu vertreten. Und das ist der Punkt: Der Geschäftsführer des Verbandes muss die Interessen der Eigentümer vertreten und der Vorsitzende des Verbandes die Interessen der Mitgliedsvereine. Mit zwei verantwortungsbewussten Personen sicher kein Problem.
 
In der Praxis sieht das jedoch anders aus: Die Ämter Geschäftsführer und Vorsitzender der Verbände werden in Personalunion ausgeführt, wobei die Entscheidungen logischerweise letztendlich für den mächtigeren Vertragspartner ausfallen.
Der kleine Kleingartenverein im Südwesten von Leipzig hat es deutlich zu spüren bekommen.
 
Die Kleingartenvereine bleiben dabei auf der Strecke.
Die Garten-Partei Sachsen (gartenpartei.org) vertritt schon allein deshalb die Position, diese Ämterverbindung zu trennen. Nur so ist eine konstruktive Arbeit für einen geschäftsführenden Vorstand, der dann sozusagen auch als Aufsichtsrat gegenüber dem Geschäftsführer der Geschäftsstelle fungiert, überhaupt erst möglich.
h.g.



Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, sehr geehrte Unterstützer und Förderer des Kleingartenwesens,
 
es war wieder einmal soweit, der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK) hatte zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung (MV) am 16.11.2017 geladen.
Auf der Tagesordnung, die mit der Einladung den Mitgliedsvereinen zugestellt wurde, war nichts Außergewöhnliches zu bemerken. Im Grunde genommen unterschied sie sich kaum von den Einladungen der Vorjahre!
Das ist insofern schon erwähnenswert, da im Vorfeld der MV schon eine außerordentliche MV durch den SLK am 07.09.2017 einberufen worden war, in dem entscheidende Satzungsänderungen für die Satzung des SLK beschlossen wurden.
Dort wurde also beschlossen, dass der SLK Grundstücke auf denen sich Kleingartenanlagen befinden, kaufen kann.
 
Wer soll diesen Kauf bezahlen?
 
Diese Frage schoss sofort allen verantwortungsbewussten  Mitgliedern der Mitgliedsvereine durch den Kopf.
Auf eine entsprechende Frage aus der außerordentlichen MV  heraus wurde geantwortet (lt. Protokoll der MV): Zitat:
„Der Stadtverband verfügt über genügend finanzielle Mittel, die für diesen Zweck eingesetzt werden sollen“
 
Überraschend neue Töne!
 
Der SLK verfolgt also einen neuen Zweck, nämlich den Kauf von Grundstücken und will somit Eigner und Grundstücksbesitzer werden.
Zur Abstimmung für diese Satzungsänderung fehlten allerdings auf der außerordentlichen MV 88 Mitgliedsvereine von 206 Vereinen … .
 
Aber zurück zur Bezahlung. Laut Aussage des SLK verfügt dieser über genügend finanzielle Mittel.
Aber woher kommen denn die plötzlich?
Laut Müller: „Wir haben es einfach!“
 
Der Einladung zur planmäßigen MV wurde, wie jedes Jahr, ein Haushaltsvoranschlag (HVA) für 2018 vorgelegt.  
Dazu steht im Handbuch für den sächsischen Kleingartenverein (Zitat):
„Jeder ordentlich arbeitende Verein stellt für das neue Geschäftsjahr einen Haushaltsplan auf.
In ihn gehen alle Einnahmen und Ausgaben ein, die mit ausreichender Sicherheit im Voraus bestimmt werden können.“
und weiter:
„Der Haushaltsplan sollte ähnlich wie der Kassenbericht aufgebaut werden, wobei es sinnvoll ist, die einzelnen Positionen, insbesondere auch zur besseren Erläuterung, noch weiter zu untersetzten.“
 
Der Haushaltsvoranschlag des SLK für 2018 war alles andere als das im Handbuch empfohlene!
 
Die bekannt gegebenen Einnahmen lt. der  Haushaltsvoranschläge  der letzten Jahre vor 2018 beliefen sich so um die 600.000 €.
Die Ausgaben beliefen sich fast gleichzeitig immer etwas unter der Einnahmesumme, so dass eine so genannte Reserve von um die 2.000 – 3.000 € verblieb. Das ging Jahre lang so.
Weder aus den Einnahmen des ideellen Bereiches, noch aus den Einnahmen des Vermögensbereiches gingen Aussagen hervor, die zumindest vermuten ließen, dass Mittel zur Beschaffung von Grund- und Boden angespart werden konnten.
 
Den gutgläubigen Vorsitzenden der Mitgliedsvereine sollte offensichtlich suggeriert werden, dass  im SLK alles sparsam und übersichtlich finanziert wird. Bei den wenigen Überschüssen konnte kein großer Fehler entstehen. 
All die Jahre wurden in jedem Haushaltsvoranschlag treu und brav der Ideelle Bereich und der Vermögensbereich untergliedert in Einnahmen und Ausgaben.
Von Vermögenswerten keine Spur.
Noch in dem Haushaltsvoranschlag 2017 gab es keine Hinweise für die Vereine, über welche Vermögenswerte der SLK tatsächlich verfügt.
Es wurden tatsächlich aber auch nie die waren Vermögenswerte weder in den Finanzberichten des SLK noch in dessen Haushaltsvoranschlag angegeben!
 
Wahrscheinlich völlig unvoreingenommen kamen nun am 16.11.2017 viele Delegierte der Vereine in den großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses zusammen.
Im Gepäck den Haushaltsvoranschlag für 2018. Unübersichtlich, nicht nachvollziehbar, unglaublich unerklärbar!
Unvoreingenommen deshalb, weil viele Vereine sich möglicher weise gar nicht mit dem Haushaltsvoranschlag auseinander gesetzt haben.
Konnte man da auf eine gespannte Diskussionsatmosphäre hoffen?
 
Schon vorsorglich wurde die Einladung an die Mitgliedsvereine mit der letzten Passage drohend beendet (Zitat):
„ Mit diesem Schreiben erhalten Sie die Tagesordnung, den Haushaltsvoranschlag 2018, sowie die Beschlussvorlagen „Kosten und Honorarrechnung“ zur Information, die ausschließlich für den internen Gebrauch des geschäftsführenden Vorstandes Ihres Vereines bestimmt sind.“
 
Willkommen in der Demokratie!
 
Nicht nur, dass die Mitglieder der juristisch und finanziell selbstständigen Vereine darüber nicht informiert werden sollten, nein, die Einladung zu der MV war zeitlich so knapp bemessen, dass es verantwortungsbewussten Vereinen gar  nicht möglich war, ihre Mitglieder vom gesamten Sachstand zu informieren.
Aber die Pächter der Kleingärten sind das eigentliche Rückgrat  jeglicher Vereinshierarchie!
 
Aber zurück zur MV am 16.11.2017!
Der Versammlungsleiter (2. Vorsitzender des Vorstandes)
gab dann unter andern bekannt, dass es Anträge an die MV gäbe. 
 
Die Anträge befassten sich ausschließlich mit dem in Aussicht gestellten Bodenflächenkauf des SLK  und sollten die MV sensibilisieren, dass eine derartige Erhöhung des Anlagevermögens unbedingt der Kontrolle der MV unterworfen werden sollte.
 
Denn, dass die Kontrolle der MV in den letzten Jahren sträflich versagt hatte, sollte sich bald im Bericht des geschäftsführenden Vorstandes bewahrheiten.
Die Anträge wurden per Bildschirm und durch Vorlesen den Delegierten vorgelegt. In den Tagungsmappen konnte man derartiges nicht finden! Warum dann 14 Tage vorher eigentlich an den SLK einreichen?
Die Anträge wurden mehrheitlich zur Bearbeitung von den Delegierten abgelehnt. Die einzigen Kommentierungen zu den Anträgen waren dem Versammlungsleiter vorbehalten.
Der Antragsteller selber kam nicht zu Wort! 
 
Willkommen in der Demokratie!   
Die Tagesordnung wurde beschlossen!  Es gab eine Gegenstimme!
Die Geschäftsordnung wurde beschlossen! Es gab eine Gegenstimme!
 
Und dann ging es los! Der Bericht des geschäftsführenden Vorstandes.
Berichterstatter: R. Müller, geschäftsführender Vorsitzender des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner
Als Grundtenor seiner Rede beschwor er:
 
Transparenz und Offenheit. Transparenz und Offenheit... ?
 
Und dann ging es wie am „Laufenden Band“, Zahlen über Zahlen!
 
Es wurden Konten benannt, die bisher keiner kannte,
es wurde über Summen berichtet, die bisher keiner vermutet hatte,
es wurden Entschuldigungen geredet, die verblüffend wirkten.
 
Und dann nach Aussage des Berichterstatters:
Zu viele Fragezeichen (der Geschäftsführer ist seit 8 Jahren im Amt!) bleiben.
Zu viele Fragezeichen an seiner täglichen Arbeit.
 
Müller begann seine Einführungen zum Thema „Finanzen“ mit den Worten: „.... welche den Verband in den letzten Jahren ganz schön beschäftigt haben.“
Warum, sollten die Delegierten umgehend erfahren.
Nach Müllers Meinung war in der außerordentlichen MV angekündigt worden, die Finanzsituation offen zulegen.
 
Frage: Warum wurde hiermit nicht bereits mit der Gestaltung des Haushaltsvoranschlag 2018 begonnen?
 
Dieser ist genauso unergründbar, wie die Haushaltsvoranschläge der Jahre zuvor! Aber vom Verbandsvorsitzenden wurde doch Transparenz und Offenheit versprochen!
In dem Haushaltsvoranschlag für 2018 war darin keine Spur zu entdecken, denn Transparenz heißt ja wohl eindeutig, dass Zahlenangaben auch wirklich zurückverfolgt werden können oder auch aus dem Haushaltsvoranschlag heraus erklärt werden können. Beides ist nicht der Fall!
 
Fragen über Fragen! Inszeniert vom geschäftsführenden Vorstand des SLK selbst.
 
Müller kritisiert zwar die Arbeitsweise des Stadtverbandes der voran gegangenen Jahre, in dem er fragt, wieso denn nie die Anerkennungsbehörde, Institutionen und die Mitgliedsvereine von den Finanzen informiert wurden.
Aber er unterlässt es bis zum heutigen Tag!
Eine Bekanntgabe bisher nicht gekannter Summen auf einer MV in einem Zeitfenster von sage und schreibe ca. 10 min kann selbst ein Schachweltmeister gar nicht verarbeiten, geschweige denn ein ehrenamtlich arbeitender Vorsitzender eines KGV oder der jeweilige Delegierte dieser Vereine!
 
Es sind Summen genannt worden wie:
820.000 € Zinsen aus den Jahren 1999 bis 2015!  Zinsen! Was standen  denn da für Vermögenswerte dahinter!
Und bis einschließlich 2015 alles nicht gemeldet an das Finanzamt. Das sollte mal einem privat wirtschaftenden Betrieb passieren. Er wäre sich der sofortigen Aufmerksamkeit der Finanzbehörde sicher!
 
Eine genaue Zuordnung, woher die Zinserträge kommen ist nicht mehr möglich!
Wieso denn das?!  Gibt es im SLK keine Bankbelege, Depotauszüge und Wertpapierunterlagen aus dieser Zeit?
Im SLK arbeitet seit den 90iger Jahren immer ein und dieselbe Schatzmeisterin. Diese veranstaltet Schulungen zur Finanzführung in den Vereinen!
Hatte sie über die Finanzführung im eigenen Verband gar keine Ahnung? Auch nicht aus den letzten 10 Jahren?   
Müller spricht in seinem Bericht davon, und gesteht als Fehler ein, dass er in den ersten fünf Jahren seiner Tätigkeit Vertrauen in die Buchhaltung des Verbandes hatte, aber die Fehler übernommen wurden. Leider tat sich die Schatzmeisterin des Verbandes zu diesen Vorwürfen nicht äußern.
 
Weiterhin erläutert Müller, dass ihm im Jahre 2009 diese Beträge in Form einer Bestandsübersicht
durch den Ex – Verbandsvorsitzenden Bernd Weiner übergeben wurden.
Also vor 8 Jahren! War da nicht genug Zeit für einen jungen, aufstrebenden Funktionär des Kleingartenwesens sich in die Materie einzuarbeiten?
Nur er hätte  jederzeit die Möglichkeit gehabt, dank seiner Legitimation, in Bankkonten des SLK Einsicht zu nehmen und über deren Verwendung dann zeitnah mit den Mitgliedsvereinen zu beraten.
Stattdessen erklärt Müller der MV am 16.11.2017, dass er erst später davon erfuhr, dass es sich hier auch um nicht abgerufene Versicherungsgelder, VKSK Gelder, und nicht unerhebliche Zinserträge handelte.
Eine genaue Zuordnung der Gelder ist nicht mehr möglich.
Diverse Konten bei der Sparkasse Leipzig, die Zins- und Zinseszinserträge erwirtschafteten, wurden dem Geschäftsführer des SLK nach eigenen Aussagen erst Ende 2015 bekannt. Also vor 2 Jahren?
 
Frage: Sind denn aus den letzten 10 Jahren gar keine Bankbelege im SLK vorhanden?        
 
Aber nun erklärte der Geschäftsführer des SLK mit der vorher gegebenen Entschuldigung im Rücken: Dem Finanzamt wurde ein Sach- und Umlaufvermögen zum 31.12.2015 in Höhe von mehreren Millionen gemeldet.
Wohlgemerkt im Jahre 2016! Also möglicher weise nach Anerkennung der steuerlichen Gemeinnützigkeit für die Jahre 2013 – 2015. Das wurde im Bericht nicht erwähnt.
Ging auch gar nicht eher! Denn er hat von all den Konten nichts gewusst. Und die Schatzmeisterin des Verbandes natürlich auch nicht. War zwar beim Ex – Vorsitzenden Weiner schon Schatzmeisterin, aber man kann nicht alles wissen.
Die nächste Steuerfestsetzung ist 2019!
 
Zurzeit verfügt der SLK über ein Bankvermögen von mehreren Millionen EURO.
Über einen Jahresgewinn des SLK  für das Jahr 2016 wurde die MV nicht informiert, obwohl diese Zahlen dem Geschäftsführer inzwischen vorliegen müssten.
Aber nach so vielen Gewinnen aus den letzten 27 Jahren war diese (wichtige) Zahl, bestimmt nach Auffassung des Vorstandes des SLK für die Mitgliedsvereine unwichtig!
 
 
Im anschließenden Finanzbericht der Schatzmeisterin, Gfd. M. Dilßner erfuhren die Delegierten über Ein- und Ausgaben im sogenannten „Ideelen Bereich“.
Ein Aussage über Ein- und Ausgaben im sogenannten „Vermögensbereich“ fehlten, wenn man von Aussagen über Ausgaben für Zahlungen für das Haus der Kleingärtner mal absieht.
Korrekte buchhalterische Aussagen über Höhe und Verwendung von Sach- und Umlaufvermögen fehlten gänzlich.
 
Doch, halt! Über ein Rücklagekonto für öffentliche Lasten in Höhe von 1,2 Millionen EURO wurde berichtet.
Offensichtlich ist dem Vorstand des SLK nun daran gelegen, die angesammelten Gelder so schnell wie möglich „kleingärtnerischen Zwecken“ zuzuführen.
 
Nicht anders ist zu bewerten, dass im Finanzbericht offengelegt wurde, dass Beiträge aus dem Bereich öffentliche Lasten in Höhe von rund 250.000 € eingenommen werden, aber sich die Ausgaben auf rund 427.000 € belaufen.
Der SLK schießt also eine Summe von 250.000 € (im Haushaltsvoranschlag 2018 zum ersten Mal überhaupt eingestellt) nach (schon im Jahre 2017 praktiziert), um damit die Kleingärtner für Zahlungen der öffentlichen Lasten pro Parzelle zu entlasten. Für eine Kleingartenfläche von 300 m² sind das 6 €/Jahr (Aussage Schatzmeisterin).
 
Das verwerfliche an dieser Sache ist: Der eigentliche Vertragspartner, nämlich der Kleingartenverein mit seinem Vorstand hat davon gar nichts!
Denn bei ihm sind das sogenannte Durchlaufposten!    
 
Wie aus den Ausführungen des Geschäftsführers zu entnehmen war, sind die plötzlich so genannten  „Rücklagekonten“  für öffentliche Lasten aber nicht durch Überzahlungen für öffentliche Lasten in früheren Jahren entstanden, sondern aus Mitteln die von den Vereinen erwirtschaftet wurden und an den SLK abgeführt wurden bzw. aus Zinserträgen und Zinseszinserträgen oder sogar aus früheren VKSK - Finanztöpfen.
 
Frage: Wieso ist der Stadtverband Leipzig berechtigt mit Finanzmitteln aus seinem Vermögen Kleingartenpächter zu unterstützen, welche gar nicht seine Vertragspartner sind?
 
Laut Satzung des SLK sind seine Zwecke und Aufgaben insbesondere für die Förderung der Kleingärtnerei, die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder, sowie der Förderung und den Erhalt des sozialen Status der Kleingärten und Kleingartenanlagen einzusetzen.   
 
Insofern stellt die sogenannte „Entlastung“ der Pächter der Kleingartenparzellen, die nicht Mitglied des SLK sind, sondern Vertragspartner des Vorstandes des jeweiligen Vereines sind, eine absolute Benachteiligung seiner Vertragspartner, nämlich der Vorstände der Kleingartenvereine dar.
Es ist also u.a. so, dass auch derjenige Kleingartenpächter vom SLK entlastet wird, der möglicher weise eine mangelnde kleingärtnerische Nutzung auf seiner Pachtfläche duldet.
Dem Kleingartenverein, der, vertreten durch seinen Vorstand, die kleingärtnerische Nutzung durchsetzten soll, werden dafür finanzielle Mittel entzogen bzw. vom SLK nicht bereitgestellt.
 
Frage: Oder stellt der SLK seinen Vereinen Finanzmittel zur Verfügung um die Reglungen des Bundeskleingartengesetztes sowie der Kleingartenordnungen gegen Kleingartenpächter mit mangelnder kleingärtnerischer Nutzung durch zusetzen?
 
Wenn schon Gelder im Verband übrig sind, dann sind diese laut Satzung des SLK der Förderung der Kleingärtnerei zuzuführen sowie der Vertretung der Interessen seiner Mitglieder.
 
Am Beispiel des sogenannten „Rücklagefond für öffentliche Lasten“ , wann wurde dieser eigentlich und von wem beschlossen, zeigt sich, dass Finanzmittel des SLK verbrannt werden, und seit der MV vom 16.11.2017 nunmehr auch öffentlich!
 
Sollte sich der Vorstand des SLK mit der von ihm zur Zeit praktizierten Umschichtung von Verbandsgeldern auf einen Beschluss der MV berufen, dann ist zu prüfen, ob dieser Beschluss Satzungswidrig ist und deshalb  sofort zu revidieren ist!
 
Der SLK hat diese Mittel zur Erhaltung und Förderung von Kleingartenanlagen einzusetzen wie es eindeutig in der Satzung vorgesehen ist!
 
Bei der Bekanntgabe des ungeahnten hohen Kontostandes des SLK müsste eigentlich jedes Verbandsmitglied aufmerksam werden und endlich Strategien vom SLK und auch von dessen über- geordneten Verbänden verlangen und auch einfordern!
So unter anderem, wie in den nächsten Jahren das Kleingartenwesen attraktiver gestaltet werden kann, um Leerständen zu begegnen und Leerstände abzubauen.
 
Zurzeit ist es leider nur so, dass gebetsmühlenhaft angebliche Unzulänglichkeiten im Sinne der  kleingärtnerischen Nutzung  in verschiedenen KGA  drohend genannt werden.
Viele KGA sind oftmals finanziell gar nicht in der Lage, letztendlich Prozesse gegen etwaige „Sünder“ zu führen, um die angeblich fehlende kleingärnerische Nutzung durchzusetzen.
 
Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner ließ es sich nicht nehmen, sich während seiner Rede auch noch über neu gegründete Gartenparteien aus zulassen.
Nach seiner Auffassung seien deren Ziele das Ende des Kleingartenwesens in Deutschland.
 
Obwohl er vorher in seinen Ausführungen die Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtgrün und Gewässer (ASG) nicht als besonders gut darstellte, scheint es ihm nicht in den Sinn zu kommen, wie wichtig es in Zukunft sein wird, dass direkte Vertreter des Kleingärtners in den Parlamenten sitzen sollten, um deren spezifischen Interessen direkt und aktiv zu vertreten.
 
Das Beispiel Stadtverband Leipzig der Kleingärtner zeigt, wie wichtig es ist, z.B. auch die Arbeit von übergeordneten Verbänden gründlicher zu hinterfragen.
 
Da kann man nur rufen: Kleingärtner aller Vereine, wählt eure Vertreter in die Parlamente von Stadt und Land!
 
Wählt eure Garten–Partei in die Parlamente!
 
 
t.p.                          


Mitgliedervesammlungen des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V.
Hier einige Auszüge aus den Berichten zu MV des SLK in den vergangenen Jahren, bis hin zur letzten MV 2017.
Die kompletten Berichte sind nachzulesen, auf der Homepage des SLK unter:
„Geschichte des Verbandes“
SLK Mitgliederversammlung 2012:
 
....legte die Schatzmeisterin und Geschäftsstellenleiterin des SLK Martina Dilßner ausführlich Rechenschaft über die Finanzen und deren Verwendungszwecke ab. Marlies Ehrke bescheinigte im Bericht der Kassen- und Buchprüfer der Leitung des SLK ein solides und vorausschauendes Wirtschaften und empfahl die Entlastung des Vorstandes. Die Anwesenden stimmten dem anschließend einstimmig zu.
 
SLK Mitgliederversammlung 2013:
 
Im anschließenden Finanzbericht, vorgetragen von Schatzmeisterin und SLK-Geschäftsstellenleiterin Martina Dilßner, wurde die solide Finanzarbeit des Verbandes verdeutlicht, welche von Marlies Ehrke im Bericht der Revisionskommission danach bestätigt werden konnte und den Vorstand für seine fundierte Tätigkeit entlastet.
 
SLK Mitgliederversammlung 2014:
 
…erläuterte Martina Dilßner, Leiterin der Geschäftsstelle und Schatzmeisterin des SLK die finanzielle Arbeit des SLK. Die Anwesenden konnten die Nennung der einzelnen Positionen auf einer Videoleinwand parallel dazu exakt verfolgen. In ihrem Bericht der Revisionskommission verwies Marlies Ehrke auf das fundierte Agieren bei der Verwendung der finanziellen Mittel seitens des SLK. Die Delegierten stimmten der Entlastung des SLK-Vorstandes für den Berichtszeitraum zu.
 
SLK Mitgliederversammlung 2015:
 
Schatzmeisterin Martina Dilßner berichtete über eine solide Finanzarbeit im Berichtszeitraum. Das wurde mit dem Bericht der Kassenprüfer bestätigt. Die Mitgliederversammlung stimmte den Berichten zu und entlastete den Vorstand für den Berichtszeitraum.
 
SLK Mitgliederversammlung 2016:
 
Martina Dilßner, Schatzmeisterin des SLK, trug das Ergebnis der Finanzarbeit im vergangenen Berichtszeitraum vor. Ausführlich und verständlich erläuterte sie alle Schwerpunkte und Zusammenhänge. Per Beamer konnten die Vertreter aus den KGV die wichtigen Einzelposten mit Summen untersetzt auf der Projektionsfläche parallel dazu nachlesen. Anschließend analysierte Marlies Ehrke in ihrem Bericht der Revisionskommission, dass der SLK mit den finanziellen Mitteln solide, um- und weitsichtig wirtschaftet und empfahl den Delegierten die Entlastung des SLK-Vorstandes. Dem folgten die Anwesenden.

SLK Mitgliederversammlung 2017:
 
Robby Müller machte auch deutlich, dass beim SLK die dafür erforderlichen finanziellen Mittel vorhanden sind. In diesem Zusammenhang legte er dar, dass sich der Vorstand im Berichtszeitraum sehr umfassend mit seit mehreren Jahren zurückliegenden Problemen der Finanzarbeit im Verband ,“Altlasten“, beschäftigen musste und dabei auf bisher nicht bekannte Größenordnungen noch vorhandener verbandseigener Mittel gestoßen war. Sie wurden mit Hilfe des Finanzamtes, des Steuerberaters und entsprechender Fachanwälte legalisiert und stehen nun für die satzungsgemäße Verwendungen zur Verfügung.  
 
In den vorangegangenen Jahren, immer und immer wieder solides, vorausschauendes und fundiertes Agieren.
Und immer die gleiche Schatzmeisterin.
Aber jetzt im Jahre 2017, hoppla, auf einmal ist die Vergangenheit eine problembehaftete Altlast.
 
Und immer die gleiche Schatzmeisterin.
 
Denkt mal darüber nach!
 
Lest auch den ausführlichen Bericht über die MV 2017. Er stammt nicht vom Pressewart des SLK.
 
Euer h.g.


Mal was zum lachen...   

In der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK)
am 16.11.2017 soll eine Geschäftsordnung beschlossen werden, unter anderem auf Grundlage der Satzung des SLK, welche am 7.09.2017 beschlossen wurde.
Gut unschön, aber der Haken ist, die Satzung wird erstmals am 16.11.2017, beim Einlass zur Mitgliederversammlung, den Delegierten zugängig gemacht.
Wunderbar, da haben die Delegierten ja genug Zeit für eine demokratische Vorbereitung mit ihren Vereinen, auf diesen Beschluss.
...oder zum heulen                      
                                                                                                                                            h.g.


Beitrag 10.11.2017
 
Runde 2 "Verwaltungseurocent"  Wie der Verband (SLK) all die Jahre die zustehenden
Gelder den Vereinen vorenthalten hat !!!
 
Liebe Gartenfreunde, liebe Interessierte,

wie bereits im vergangenen Bericht geschildert, wird der "Verwaltungseurocent", früher war es der "Verwaltungspfennig", von jedem Pächter (siehe Jahresrechnungen) eingefordert.
In den Zwischenpachtverträgen unter §4 Absatz 5 ist folgendes zwischen den Vereinen und dem Stadtverband Leipzig der Kleingärtner vereinbart:  
"Der Stadtverband ist berechtigt, neben diesem Pachtzins einen Zuschlag
von bis 11 % des Pachtzinses von dem Kleingärtnerverein zu verlangen. Von diesem Zuschlag erhält der Kleingärtnerverein 50% . Mit dem Zuschlag wird der Verwaltungsaufwand des Stadtverbandes und des Kleingärtnervereins abgegolten.
Z.Zt. erhebt der Stadtverband einen Zuschlag für Verwaltungsaufwand in Höhe von 0,01 €/m²."
 
So steht es nun seit Jahren in den Zwischenpachtverträgen von Leipziger Kleingartenvereinen.

Nach einer Anfrage, äußerte sich der SLK wie folgt:
"Im § 4 Absatz 5 Ihres Zwischenpachtvertrages wurden Regelungen für den Verwaltungsaufwand des Verbandes und Ihres Vereins vereinbart, die aber so nie gehandhabt wurden bzw. zum Tragen kamen."
Wir sagen:
Warum werden Vertragspflichten, Seitens des SLK nicht eingehalten?
Warum werden die Einnahmen von den Verwaltungseurocents jährlich im Haushaltsvoranschlag aufgeführt?
Was passiert mit den Einnahmen, die über Jahre eingezahlt wurden sind???
Hinzukommt, dass der SLK nun meint:
"Eine anteilige Rückzahlung an die Vereine wurde nicht beschlossen."
Wir sagen: Steht aber im Zwischenpachtvertrag und dies unterschrieben vom SLK und dem Vorstand (des Vereins)
AUCH DIE VEREINE HATTEN UND HABEN VERWALTUNGSAUFWAND.
 
Es ist eine Unverschämtheit, wie der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner hier mit den Vereinen umgegangen ist sowie noch immer umgeht.
Wir fordern, allen Vereinen rückwirkend  die zustehenden Gelder zurückzuzahlen.
Dafür müssen keine Anträge gestellt werden, denn dafür haben die Vereine einen Vertrag!!!
 
 
Ihre Gärtnervereinigung "Wir bleiben"
Sie finden auch weitere interessante Beiträge unter gartenpartei.org


3.11.2017
Die Garten-Partei Sachsen ist gegründet !

Schaut mal rein unter:
gartenpartei.org               oder                   gartenpartei-sachsen.de
 



Beitrag  v. der Gärtnervereinigung "wir bleiben" 30.10.2017
 
Liebe Gartenfreunde, liebe Interessierte,
 
nun möchten wir Sie auf diesen aktuellen Artikel hinweisen:
https://www.mz-web.de/saalekreis/parkplatz-statt-parzellen-in-bad-lauchstaedt-warum-paechter-der-kleingaerten-sauer-sind-28729100
Zu finden auch unter "AKTUELLES".
Kaum zu glauben, dass nun hier in der Nähe von Leipzig, Parzellen einer Kleingartenanlage weichen müssen. Es betrifft  einige Kleingärtner in einem Verein in MERSEBURG.
Der Bürgermeister Christian Runkel (CDU): Quelle: https://www.mz-web.de/28729100 ©2017
"Der Stadtrat hat auf seiner jüngsten Sitzung allerdings schon einen ersten Schritt dafür unternommen. Er entschied mit großer Mehrheit, den Pachtvertrag mit dem Kleingartenverband in Merseburg sowie die Nutzungsverträge mit den Gärtnern zu Ende 2018 zu kündigen".
"Eine Vorbereitungsmaßnahme."
Merken Sie, wie wir langsam darauf vorbereitet werden...
Im übrigem, führt der Stadtverband Leipzig ja auch nichts anderes durch, als uns "vorzubereiten":
Zitat aus der Quelle "Leipziger Gartenfreund" 10-2017
"Schon jetzt stehen verschiedene Kleingartenflächen zum Verkauf und einige Interessenten in den sprichwörtlichen Startlöchern."
Zum Artikel:
Der Kleingartenverband kritisiert den Leerstand und hat die Stadt aufgefordert, diese Anlage zu schließen!!!!
Das muss man sich mal überlegen. Der Verband der Kleingärtner fordert die Stadt auf, die Anlage zu schließen.
Aber liebe Gartenfreunde, da sieht man mal, wie die Verbände zu den Vereinen stehen.
Anstatt was gegen den Leerstand zu tun, nein, da werden die Flächen der Stadt angeboten.
Das kann nicht sein!
Wir fragen uns immer mehr, wer hier mit wem harmoniert:
Der Verband mit den Vereinen
oder
Der Verband mit der Stadt
Beides zu vertreten ist unmöglich. (Wie man immer wieder lesen und hören kann)
Wenn Sie den Artikel weiter lesen, dann wird klar, dass es sich nicht nur um leerstehende Parzellen handelt.
 
Hinweis:
- machen Sie Ihre Vorstände aufmerksam
- fordern auch Sie Klarheit für Ihren Verein, für Ihre Parzelle
- lassen Sie sich nicht mit schwammigen Argumenten abservieren
- informieren Sie sich, wie es in anderen Städten zugeht (über Internet sowie weiteren Quellen),
   denn  die Artikel im Netz werden immer mehr
- Nehmen Sie an unseren Infoveranstaltungen teil
Sie können uns auch gern über unsere Email gv.wirbleiben@gmail.com kontaktieren.
 
Wir bleiben wie immer für Sie wachsam.
Es grüßt Sie,
 
die Gärtnervereinigung "wir bleiben"
 
Im nächsten Beitrag:
Runde 2 "Verwaltungseurocent" Wie der Verband (SLK) all die Jahre die zustehenden
Gelder den Vereinen vorenthalten hat !!!
 

So schnell kann es gehen!



www.mz-web.de/saalekreis/parkplatz-statt-parzellen-in-bad-lauchstaedt-warum-paechter-der-kleingaerten-sauer-sind-28729100





Treffen der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“ am 25.10.2017

Das Treffen war wieder gut besucht von interessierten Gartenfreunden, nicht nur aus Leipzig.
Kernthema war die allgemeine Unzufriedenheit der Kleingärtner, zum einen mit ihren eigenen Vereinsvorständen und zu anderen auch mit den Verbänden.
Wir möchten uns heute mit Einzelheiten noch etwas bedeckt halten, aber in den nächsten Tagen wird es hier, in unserer Homepage, interessante Neuigkeiten geben.
 
Euer Team der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“

Beitrag v. Saskia Jagemann
18.10.2017
 
 Liebe Gartenfreunde,
 
als ich den Artikel in der Ausgabe 10-2017 "Leipziger Gartenfreund" auf Seite 3  sehr interessiert las, war ich froh über unsere Entscheidung uns im Mai 2017 zu der Vereinigung "Wir bleiben" zusammenzuschließen sowie die Gartenpartei Sachsen (i.G.) am 03.09.2017 ins Leben gerufen zu haben.
 Grund:
Wie wir bereits in den einzelnen Beiträgen Ihnen deutlich zu verstehen gaben, ist die Zukunft für die  Kleingärtner sehr gefährdet.
Dies bestätigte nun der Stadtverband Leipzig d. Kleingärtner:
Zitat aus der Quelle "Leipziger Gartenfreund" 10-2017
"Warum wurde die Satzung des Stadtverbandes vom 20.11.2004 geändert? Mit der Satzungsänderung wurden vor allem die rechtlichen Grundlagen für den Ankauf von kleingärtnerisch genutzten Grundstücken geschaffen. Damit haben wir die Möglichkeit, eine dauerhafte Sicherung der Kleingartenflächen zu erreichen.
Schon jetzt stehen verschiedene Kleingartenflächen zum Verkauf und einige Interessenten in den sprichwörtlichen Startlöchern."
Aha, also doch!!!
Meine Frage ist:
Für welche Vereine in Leipzig hat der SLK  das Vorkaufsecht ?
Für alle??? Das wäre ja super!!!
Und woher die Gelder?
Wurde extra für dieses "Vorkaufsrecht" bereits vor Jahren angespart??? Und wenn ja, von welchen Geldern???Und ist es möglich eine Ansparsumme (bei Vereinen) zu verwalten, wenn ja, in welcher Höhe sowie für welchen Zeitraum?
 
Wenn ich auf meine Jahresrechnung schaue, dann lese ich was von"0,01€ Verwaltungseurocent" ...
Das hört sich jetzt sehr wenig an, aber hier einmal folgende Rechnungsgrundlage:
In Leipzig hat der Stadtverband  eine Fläche (Kleingartenanlagen) von 12.400.000 m² zu verzeichnen.
Dies multipliziert man nun mit den 0,01€ Verwaltungseurocent.
Dann sprechen wir von einem jährlichen Gesamtbetrag von 124.000 €.
Die einzelnen Vereine erhalten 50 % von diesem Verwaltungseurocent
(wie in den Zwischenpachtverträgen zu finden ist)  zurück !!!
Wenn man nun noch folgende Berechnung durchführt:
In den letzten 15 Jahren entspricht dies einer Summe von 1.860.000 €.
Diese Summe wird nun wie oben erwähnt mit 50 % minimiert.
Sodass ein Betrag von 930.000 € bei dem Stadtverband zu verzeichnen ist.
Die andere Hälfte, also nochmal 930.000 €, hätte an die Vereine zurückgezahlt werden müssen, ist es aber nicht.
Im übrigem, seit 1990 gibt es nun diesen "Verwaltungseurocent".
Aber dies nur mal am Rande.
 
Am 02.09.2017 zu unserer Infoveranstaltung haben wir den Stadtverband Leipzig der Kleingärtner mit eingeladen, leider ist dieser nicht erschienen, mit der Begründung:
"...dass diese Veranstaltung von den Initiatoren genutzt werden soll, den Vorstand des SLK vorzuführen".
Aber es ging nicht um ein Vorführen sondern um Klarheit. Schade, dass dies der Stadtverband nicht so sieht.
 
Wir sowie die Gartenfreunde wollten ganz genaue Erklärungen in den Punkten:
- welche Kleingartenanlagen in Leipzig werden aufgekauft
- von welchen Geldern
- welche werden nicht aufgekauft und wie geht es mit diesen Vereinen weiter
- wie kann der Stadtverband die Interessen seiner Mitglieder vertreten, wenn er doch
 einen Generalpachtvertrag mit der Stadt sowie mit den Grundeigentümern hat?
 
Wenn Sie sich den Artikel "Leipziger Gartenfreund“ 10-2017 Seite 3 durchlesen, erhalten Sie auch hier wieder keine konkreten Aussagen.
 
Wir dürfen gespannt sein, was uns im Jahr 2018 erwartet.
 
Wir die Gärtnervereinigung "Wir bleiben" setzen uns für Ihre Parzelle ein.
Die Garten-Partei Sachsen (i.G.) wird sich mit diesem Thema ebenfalls zielstrebig positionieren und in weiteren Brennpunktthemen klare Stellung nehmen.
 
Es grüßt Sie
 
Saskia Jagemann 

Danke übrigens den 132 Delegierten der Mitgliedsvereine welche auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Stadtverbandes dafür gesorgt haben, dass die Rechtsnachfolge aus dem VKSK nicht gestrichen wurde. Das ist ein wichtiger Punkt für die Sicherung unserer Kleingartenvereine.Das der Punkt 2.3.1 mit 137 Ja Stimmen und nur einer Gegenstimme durchgewunken wurde wird in der Zukunft schwerwiegende Folgen haben. Doch darüber werden wir später noch ausführlich berichten.
                                                                        Euer Team der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“

27.September 2017
Liebe Besucher unserer Homepage, es ist soweit:

!!!Ab heute könnt Ihr dierkt an der Gründung der Garten-Partei Sachsen teinehmen !!!


Besucht uns unter:
 
wir freuen uns auf Euch!


Liebe Gartenfreunde, 

am 25.10.2017 findet unser 3. Infoabend statt (siehe Termine).
Wir freuen uns sehr darüber, denn an diesem Tag begrüßen wir unter anderem die Gartenfreunde aus Markkleeberg sowie die Gartenfreunde aus Schkeuditz.
Wir werden gemeinsam über die aktuelle Lage sprechen und Erfahrungen austauschen.
                                                     
 Die Gründung der Gartenpartei
 
                                                           "Wir geben die Richtung an"
                                                                     ist in vollem Gange.
 
Wir danken an dieser Stelle schon einmal all denjenigen, die bereits jetzt schon ein großes Interesse an dieser Partei (in Gründung) zeigen.
 
Die Garten-Partei Sachsen i.G.  möchte wirtschaftliche, soziale und ökologische Komponenten sinnvoll verbinden.
Die Garten-Partei Sachsen i.G. erarbeitet zurzeit ein Programm welches die Grundsätze und Hauptziele festlegt. 
Da wir viele unterschiedliche berufserfahrene Mitglieder sowie lebenserfahrene Mitglieder in unserem Team haben, können wir in die unterschiedlichsten  Punkte sowie "Brennpunktthemen" ein zielstrebiges Augenmerk setzen sowie
ein sicheres Auftreten wahrnehmen.
In erster Linie wollen wir den Erhalt  der Kleingärten gewährleisten, sowie den Mangel der Vorstände in einigen Vereinen durch effektive Motivation stärken und nicht den Weg wie es der Stadtverband erwähnte:
Quelle: http://www.stadtverband-leipzig.de/dr-roessger-antwortet/394-was-geschieht-mit-einem-kleingaertnerverein-kgv-ohne-vorstand.html
Dr. Rößger antwortet  LGF 07/2011: Was geschieht mit einem Kleingärtnerverein ohne Vorstand
Würde nach realistischer Einschätzung der aktuellen Sachlage die sofortige Einberufung einer weiteren (außerordentlichen) Mitgliederversammlung erwartungsgemäß zu keinem anderem Ergebnis hinsichtlich der Besetzung der Vorstandsämter führen, stellt sich mit aller Konsequenz die Frage nach der Selbstauflösung des KGV nach § 41 BGB oder der unverzüglichen (!) Beantragung der Notbestellung eines Vorstandes beim Amtsgericht (Vereinsregister). 
 Nach dem Willen des Gesetzgebers muss für einen derartigen Antrag ein dringender Fall vorliegen (§ 29 BGB).  Er liegt dann vor, wenn nach gründlicher Prüfung der Inhalte der Vereinssatzung eindeutig ist, dass der Verein keinen gesetzlichen Vertreter mehr hat und demzufolge nach außen nicht mehr vertreten ist bzw. vertreten werden kann. Hierbei sollte nicht übersehen werden, dass die Tätigkeit des Notvorstandes nur vorübergehenden Charakter trägt und die Kosten für sein Tätigwerden und für andere notwendige rechtlichen Aktivitäten die letztlich zur Auflösung/Liquidation des KGV führen, von den Mitgliedern des KGV selbst zu tragen sind. Kommt es auch in der Amtszeit des Notvorstandes zu keiner Neuwahl eines Vorstandes, dann  werden die Maßnahmen zur Auflösung/Liquidation des Vereins und die Abwicklung seines Vermögens eingeleitet. Werden durch den SLK und seine Mitgliedervereine keine Lösungen zum Fortbestand der KGA und zur Weiterführung der Kleingartenpachtverhältnisse gefunden, muss der Pächter damit rechen, dass er aufgefordert wird, die Pachtsache entschädigungslos (!) und auf eigene Kosten (!) von seinem Eigentum an Baulichkeiten, Anlagen, Anpflanzungen, Inventar u.ä zu befreien und den Grund und Boden in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen.
 
gehen.
Wir finden:
Das sind knallharte Worte und so geht man nicht mit den Vereinen um!
 
Jeder einzelne Verein soll mit einen engagierten  und motivierten Vorstand der sich für seine Mitglieder einsetzt
ein Aushängeschild für:
Erholung
Familienfreundlichkeit
Eine bessere Lebensqualität in den Städten
Mehr Grün statt mehr Beton
Biotop- und Artenschutz
Ausgleich f. Kinder und Jugendliche durch geeignete Spielplätze
Rückzugsmöglichkeit
usw. sein.
 
Wir stärken die Vorstände sowie die Vereine durch effektive Hilfemaßnahmen und nicht durch derartige Vorgehensweisen.
                                                                                                                                  s.j.

 

 


Wir sind bereit für die Infoveranstaltung am 2.September 2017

 

und freuen uns auf die Gäste von der Magdeburger Gartenpartei !



Resümee aus dem ersten Treffens der

Gärtnervereinigung „Wir bleiben“

Am Mittwoch den 31.05.2017 fand die erste Zusammenkunft der Gartenfreunde der Gärtnervereinigung „Wir bleiben“ statt.

Erschienen waren nicht nur einzelne Gärtner, sondern auch Vorstände von Vereinen.
Eröffnet wurde das Treffen mit einem anschaulichen Vortrag über die aktuelle Situation bezüglich der Kleingärten und zwar nicht nur in Leipzig, sondern bundesweit. Dabei wurden an zahlreichen Beispielen die Machenschaften von Grundstückseigentümern dargestellt, wie aus Grund und Boden auf dem sich Kleingärten befinden gewinnbringend Bauland geschaffen wird und das Verhalten der Kleingartenverbände dazu.
Ähnliche Beispiele findet Ihr hier auf unserer Homepage unter <Presse & Medien> und unter <Wege & Erfolge>. Zu dem Thema gibt es unzählige Beispiel die man gar nicht alle erwähnen kann. Einige Beispiele wurden auch in Papierform ausgelegt und dankend angenommen.
An den Vortrag schloss sich eine offen Diskussion an wo verschieden Ansichten der Teilnehmer zur Sprache kamen. Den meisten Teilnehmern war schon unterschwellig klar worum es ging. Das war ja offensichtlich auch der Grund weshalb sie zu dem Treffen erschienen sind.
Es sind viele Fragen aufgekommen die wir bearbeiten und beantworten wollen. Auf dieser unserer Homepage werden in Kürze dazu auch Beiträge eingestellt.
Eines ist aber klar geworden:
Alleine geht nichts!
Wir müssen uns zusammenschließen, Informationen, Erfahrungen und Meinungen einholen und gemeinsam etwas daraus machen. Dazu ist es notwendig so viele wie mögliche Gartenfreunde anzusprechen und ins Boot zu holen. Die Einstellung „Was geht mich des anderen Leid an“ hilft hier am Ende keinen. Es kann tatsächlich jeden treffen!
 
Eure Gärtnervereinigung „Wir bleiben“
 h.g.
Ps: neuer Termin für eine weitere Zusammenkunft ist der 9.8.17
            (siehe <Termine> auf dieser Homepage)
 
 

 
             Ein paar Worte aus der Rede vom 31.05.2017
__________________________________________________________
 
 
 
 
 
"Die Auflösung der Kleingartenvereine ist ein bundesweites Problem"
Durch unsere Recherche haben wir erkannt, dass ist eine Masche auf Bundesebene.
Beispiel:
Die Stadt verkauft Land an Investoren. Diese bebauen das Land mit hochwertigen Immobilien und schöpfen dabei Gewinne in zigfacher Millionenhöhe, siehe:
 
 
 
 
Vereinswebsite: www.kleingaertner-oeynhausen.de
 
 
 
 
"Kauf zu Grünflächenpreis, Verkauf zu Baulandpreis."
 
 
Gemeinsam müssen wir jede Parzelle ob von Jung oder von Alt schützen:
Für unsere Kinder
Für unsere Gesundheit
Für unsere Zufriedenheit
Für unser Leben
 
 
Geben wir unserer kleinen Oase den Schutz, den sie jetzt braucht.
Lassen Sie uns gemeinsam unsere Parzellen schützen.
Stellen wir uns gemeinsam vor eine neue Aufgabe.
Machen wir uns stark für den Erhalt der Kleingärtner.
 
 
 
 
 
Unter dem Motto:  "WIR BLEIBEN" haben wir die Gärtnervereinigung gegründet.
 
 
Wir möchten Ihnen folgendes nahelegen:
 
 
 
 
Wenn ein Gartenverein der bereits verkauft werden soll(das erfährt der Pächter natürlich nicht, nur mit dem Kündigungsschreiben) , sich wehrt erreicht dieser NICHTS.
 
 
 
 
Wenn aber (und deswegen sind wir hier) sich mehrere Vereine zusammenschließen,
 
 
 
 
KÖNNEN WIR ETWAS BEWIRKEN.
 
 
 
Wir hoffen, wir konnten Ihnen alle einen tieferen Einblick geben,
denn:
Kein Stadtverband stellt sich dieser Herausforderung
Kein Stadtverband stellt sich mühevoll gegen mögliche Bauvorhaben
Kein Stadtverband äußert sich über diese Politikentwicklung
Kein Stadtverband  trägt dazu bei.
Außer den Betroffenen mitzuteilen, wir setzen uns für Euch ein.
Die Betonung liegt bei "den Betroffenen mitzuteilen: wir setzen uns für Euch ein."
 
 
 
Hinweis:
Es gibt Vorstände die halten die Informationen  von unserer Gartenvereinigung
"Wir bleiben" ihren Gartenfreunden noch immer zurück.
Wir möchten darauf hinweisen, dass dies nicht fair ist.
Jeder hat das Recht, sich seine Meinung selbst zu bilden.
Darüber entscheidet schließlich nicht der Vorstand!
 s.j.

zurueck